"Erziehung" ist in erster Linie Beziehung
"Warum bringt mich auf die Palme, was mein Kind macht?"
"Was kann ich tun, um die Situation zu beruhigen?"
"Wie kann ich Grenzen setzen, ohne das Kind zu gängeln?"
"Wie kann ich ruhig bleiben, wenn die Situation gerade eskaliert?"
Diese oder ähnliche Fragen haben sich vielleicht auch schon für Dich gestellt.
Es gibt viele Faktoren, die zu Situationen mit Deinen Kindern führen, die für alle Beteiligten stressig und wenig angenehm sind.
Wir werden anhand Deiner individuellen Fragen und Situationen harausarbeiten, welche Faktoren bei Dir die Situationen beeinflussen und wie Du zu besseren Lösungen kommen kannst, um Deinen Kindern mit einer liebevollen, klaren und emotional präsenten Grundhaltung eine für sie verständliche Leitlinie zu geben.
Konflikte sind normal
Konflikte innerhalb der Beziehung zu Deinen Kindern sind ganz normal. Nicht immer haben Deine Kinder und Du die gleichen Vorstellungen, wie etwas laufen soll. Kinder brauchen die emotionale elterliche Präsenz und klare Leitlinien, um sich gesehen zu fühlen und zu verstehen, dass sie geliebt sind, obwohl das was sie jetzt wollen, nicht machen sollen. Schwierig wird es dann, wenn sich ein Machtkonflikt daraus entwickelt.
Reaktionen, die aus dem Unbewussten kommen
Dabei kann es zu Reaktionen kommen, die Du auf den ersten Blick vielleicht gar nicht als problematisch erkennst, die aber den Konflikt eskalieren lassen und die Beziehung schädigen können. Oftmals zeigen sich in solchen Situationen Handlungen, die aus einer nicht bewussten Erfahrung stammen, die sich in Deiner eigenen Bindungs- und Beziehungsgeschichte ereignet hat. Gerade dann, wenn wir selbst das Gefühl haben, nicht ganz zu verstehen, warum wir so heftig reagiert haben, liegt es nahe, dass eine traumatische Erfahrung aus unserem vorbewussten Gedächtnis an die Oberfläche gekommen ist.
Die eigene Beziehungsgeschichte
Daher ist es sehr hilfreich, sich die eigene Entwicklungsgeschichte anzuschauen, um zu verstehen, warum wir in bestimmten Situationen so reagieren, wie wir reagieren. In der Regel liegen eigene traumatische Erfahrungen in der Kindheit diesen Reaktionen zugrunde, die unser Handeln beeinflussen. Das heißt nicht, dass es so bleiben muss. Im Gegenteil: die wissenschaftliche Bindungsforschung hat eindeutige Belege dafür, dass es möglich ist, trotz eigener traumatischer Erfahrungen in der Kindheit, eine sichere und emotional stabile Bindung zu den eigenen Kindern aufzubauen.
Der Schlüssel ist die Verabeitung der eigenen Bindungserfahrungen
Es hat sich in der Arbeit des Neurobiologen Daniel Siegel gezeigt, dass in der Verarbeitung dieser traumatischen Erfahrungen der Schlüssel für eine liebevolle und sichere Beziehung zu den eigenen Kindern liegt. Solange die Erfahrungen im impliziten, also für das Bewusstsein nicht zugänglichen, Gedächtnis bleibt, kann sie in bestimmten Situationen unbewusst angeregt werden und dann blitzartig an die Oberfläche gelangen und unser emotionales Verhalten bestimmen.
Ein kohärentes Narrativ entwickeln
Es hat sich in der neurobiologischen Forschung gezeigt, dass die Überführung dieser vorbewussten Erfahrungen in das explizite, also das bewusste autobiografische Gedächtnis, der entscheidende Faktor in der Verarbeitung dieser Erfahrungen ist, um diese Erfahrungen in ein kohärentes, also für die eigene Lebensgeschichte schlüssiges und sinngebendes Narrativ zu überführen.
Meine Begleitung für Dich
Ich möchte Dich gerne begleiten, den Weg dieser Verarbeitung Deiner vorbewussten Erfahrungen zu einem kohärenten Narrativ zu beschreiten und diese Erfahrungen in ein für Dich stimmiges, sinngebendes Lebenskonzept einzuordnen.